Solar Selbstbau

Selbstbau-Solar-Anlagen

Die Solarbetriebe sind aufgrund des Fachkräftemangels ausgelastet. Viele Solaranlagen werden deshalb nicht oder nur mit langer Wartezeit gebaut. Dabei kann man vieles unter Anleitung auch selbst machen. Der Bremer SolidarStrom plant und koordiniert den gemeinschaftlichen Selbstbau von Solaranlagen. Dieser Ansatz wurde in der Schweiz erfunden, boomt dort und schwappt gerade nach Deutschland. Wir leiten Euch an, unterstützen Euch mit unserer Expertise und leihen Euch nötiges Werkzeug – alles sicher und versichert. Damit könnt Ihr selbst Hand anlegen und Geld sparen. Elektro-Arbeiten werden von Fachkräften durchgeführt. Durch Kooperationen mit Bürger-Energie-Genossenschaften können wir auch für die Finanzierung der Anlage sorgen und Ihr pachtet sie.

Mit einer typischen Eigenheim-Solaranlage kann man ungefähr ein Drittel des eigenen Strombedarfs decken und den Rest verkaufen. Eine typische Solaranlage amortisiert sich nach 10 bis 14 Jahren bei einer Modul-Lebensdauer von 40 Jahren. Und sie spart pro Jahr ca. 3 Tonnen CO2. Auch auf Ost- und West-Dächern sind Solaranlagen möglich.

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Solarparty selbst gemacht – Energiewende vor Ort – einfach #sonnefeiern

Balkon-Solarmodule

Jeder Haushalt darf bis zu zwei Balkon-Solarmodule benutzen und damit schnell und einfach an der Energiewende teilnehmen. Dabei spart ein Balkon-Solarmodul jährlich ca. 75 € Stromkosten und 100 kg CO2. Wir haben Demonstrations-Objekte zum Anschauen und geben regelmäig Info-Veranstaltungen.

  • Was ist im Balkon-Solarmodul-Paket enthalten?
    Ein Solarmodul (bei uns üblicherweise ein komplett schwarzes mit i.d.R. 320 bis 330 Watt Leistung von der Firma Axitec GmbH mit einer Größe von 1 m mal 1,80 m), ein sogenannter Modul-Wechselrichter, (mit 300 Watt Leistung von der Firma AEConversion GmbH) das Kabel mit Stecker und Material zur Befestigung am Balkongeländer, an der Wand, auf dem Steildach oder auf dem Flachdach (von der Österreichischen Firma K2). Du kannst Dir das Material und wie es installiert wird, bei uns anschauen.
  • Wie viel kostet das und (wann) rechnet sich das?
    Wir bieten Balkon-Solarmodule mit einem solidarischen Preis-System an. Der Pauschalpreis (inkl. MWSt.) beträgt 400, 500 oder 600 €. Wie viel Du zahlst, entscheidest Du. Der subventionierte Preis ermöglicht auch Menschen mit wenig Geld die Teilhabe an der Energiewende. Dafür verzichten wir auf unsere Marge. Das funktioniert nur, wenn andere den solidarischen Preis wählen. Bei „normaler“ Ausrichtung erzeugt ein Balkon-Solarmodul 250 kWh Solarstrom pro Jahr und deckt damit bei einem typischen 3-Personen-Haushalt knapp 10% des eigenen Strombedarfs. Bei optimaler Ausrichtung kann es mehr sein. Damit spart man ca. 75 € Stromkosten pro Jahr. Das heißt, dass sich das Balkon-Solarmodul nach 6 bis 8 Jahren bezahlt gemacht hat. Wir verdienen fast nichts an Balkon-Solarmodulen. Deswegen bieten wir Pauschalpakete und -preise an, um den Aufwand gering zu halten. Wir freuen uns über solidarische Preise und darüber, wenn Ihr Euch gegenseitig mit Beratungen und bei der Installation unterstützt.
  • Für wen ist ein Balkon-Solarmodul geeignet?
    Wenn Du Mieter*in bist oder keinen Platz für eine große Solaranlage hast, kannst Du mit ein oder zwei Balkon-Solarmodulen schnell und einfach Deinen eigenen Solarstrom produzieren. Wenn Du umziehst, kannst Du das Balkonmodul mitnehmen.
  • Geht von einem Balkon-Solarmodul eine erhöhte Gefahr aus?
    Nein, der Wechselrichter liefert nur Strom, wenn der Stecker in der Steckdose steckt. D.h. man kann den Schuko-Stecker von unserem zertifizierten Modulwechselrichter gefahrlos anfassen. Die Leistung des Modul-Wechselrichters beträgt 300 Watt. Zum Vergleich: ein Wasserkocher hat eine Leistung von 1000 bis 1500 Watt.
  • Sind Balkon-Solarmodule legal?
    Ja, bis zu zwei Balkonmodule pro Haushalt (600 Watt) sind nach der VDE-Norm 0100-551 offiziell erlaubt.
  • Muss ein Balkon-Solarmodul beim Marktstammdatenregister angemeldet werden?
    Ja. Das geht hier: www.marktstammdatenregister.de. Die meisten Besitzer*innen von Balkon-Solarmodulen im Bürokratieland Deutschland haben diese nicht angemeldet.
  • Muss ich mein Balkon-Solarmodul beim Netzbetreiber (in Bremen Wesernetz) anmelden?
    Ja, es sollte angemeldet werden. Das Formular kannst Du bei uns und beim Netzbetreiber bekommen. Viele Netzbetreiber sind keine Freunde von Balkon-Solarmodulen und bremsen damit die Energiewende aus. Netzbetreiber verlangen die Installation einer sogenannten Einspeise- oder Wieland-Steckdose. Allerdings ist die Nutzung einer normalen Schuko-Steckdose auch möglich und sicher. Die meisten Besitzer*innen von Balkon-Solarmodulen haben diese nicht angemeldet. Wenn Du das Balkon-Solarmodul nicht beim Netzbetreiber anmeldest und er das bemerkt, könntest Du Post vom Netzbetreiber erhalten. Die Anmeldung kann dann nachgeholt werden.
  • Was passiert, wenn ich mehr Strom erzeuge als ich verbrauche?
    Dann wird der Überschussstrom ins Netz eingespeist. Dafür braucht es einen Zähler mit Rücklaufsperre. Die modernen, digitalen Stromzähler haben das. Die alten (Drehscheiben-)Ferraris-Zähler haben das nicht. Die Netzbetreiber rüsten die Zähler gerade sowieso kostenfrei um.
  • Brauche ich eine Elektrofachkraft für die Installation?
    Das Modul kann man selbst installieren. Für die Installation einer Wieland-Steckdose braucht man eine Elektrofachkraft. Ein möglicher Zähler-Austausch erfolgt durch den Netzbetreiber.

Weitere Informationen auf www.pvplug.de/faq

PS: Wir bieten auch Selbstbau-Solaranlagen und gemeinwohlorientierten Ökostrom an und betreiben einen sozial Ökologischen Coworking Space colab-bremen.de.

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